Fortsetzungsstory Teil 2 Gestaltungsplan

Seit anfangs 2015 ist der Vorstand der gemeinnützigen Genossenschaft Alterswohnen Luppmenpark (GAL) bemüht, in Zusammenarbeit mit den Architekten und den involvierten Behörden wie Amt für Raumplanung, AWEL, Kantonale Denkmalpflege, Zürcher Heimatschutz und den Gutachtern eine einvernehmliche Lösung für den Bau der vorgesehenen Alterswohnungen im Luppmenpark zu finden. Unter Berücksichtigung der stark einschränkenden schutzbedingten Auflagen ist ein Gestaltungsplan entstanden, welcher seit anfangs 2016 vorliegt. Er zeigt auf, wo welche Bauten möglich sind. Durch die Schutzwürdigkeit des Parks verringerte sich das Bauland für die Wohnungen drastisch. Dadurch mussten die Baukörper erhöht werden. Der in einer ersten Etappe geplante Bau soll drei Stockwerke umfassen und mit dem Rücken möglichst nahe an die Luppmen grenzen. Die Vorderseite soll viel Licht einfangen und gute Besonnung gewinnen. In diesem Bau sind ca. 20 Wohnungen geplant. In zwei weiteren Etappen soll eine Erweiterung auf total ca. 32 Wohnungen entlang der Oberdorfstrasse entstehen. Beide neuen Gebäude werden nicht höher als die bestehenden Bauten auf dem Areal.

Der Gestaltungsplan wurde im März 2016 von der GV der Genossenschaft genehmigt und den Ämtern zur Vorprüfung eingereicht. Auch der Gemeinderat nahm zustimmend davon Kenntnis und bestätigte seine volle Unterstützung für das Projekt. Im Sommer erfolgte die Stellungnahme des federführenden Amtes für Raumentwicklung ARE. Auf Grund der Einwendungen muss der Gestal-tungsplan überarbeitet werden. Die grösste Auflage ist die geforderte Festlegung des Gewässerraumes nach neuem Gewässerschutzgesetz und die Frage nach der vom AWEL geforderten Bachöffnung. Die Denkmalpflege möchte aber den teilweise eingedolten Bach belassen. Ein „Runder Tisch“ zu dieser Auseinandersetzunghat im September zu keiner Einigung geführt. Die beiden Ämter versprachen aber eine Klärung bis Ende des Jahres 2016. Die Festlegung des Gewässerraumes ist nicht Aufgabe der GAL. Zuständig ist die Politische Gemeinde.  Aufgrund der Budgetierung wird sie diese Festlegung erst im kommenden Jahr anpacken. Erst wenn Klarheit betr. Gewässer besteht, kann der zweite Entwurf des Gestaltungsplans bereinigt und eingereicht werden.Der Vorstand GAL erwägt, bei einer weiteren Verzögerung beim Regierungsrat vorstellig zu werden.

Bleiben wir optimistisch und hoffnungsvoll, dass die Gemeindeversammlung den Gestaltungsplan im kommenden Jahr beurteilen kann und genehmigen wird.

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen, Fragen und Bedenken bitte an den Vorstand.